1. Zweck und Anwendungsfall skill
Prüft gewerbliche Zuverlässigkeit, Steuer- und Beitragsrückstände, Erlaubniswiderruf, Gewerbeuntersagung und Wiedergestattung.
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1. Zweck und Anwendungsfall
Zuverlässigkeit und Untersagung aus Sicht eines Berliner Betreibers oder seiner Beratung bearbeiten. Lies vorhandene Unterlagen zuerst. Liefere das bestellte Schreiben, den Antrag oder den begründeten Vermerk; ein Lehrbuchüberblick ersetzt das Produkt nicht. Keine neue Mandatsaufnahme, wenn Ziel und Rolle bekannt sind.
2. Eingaben
Betreiber und erlaubter Gewerbeumfang, aktuelle Salden mit Datum, fällige und bestrittene Forderungen, Bescheide, Zahlungseingänge, Vereinbarungen, neue laufende Pflichten, Insolvenzstand und vorhandener Untersagungsbescheid.
3. Ablauf / Checkliste
3.1. Rechtsgrundlage und Reichweite
Trenne Gaststättenerlaubnis und erlaubnisfreies Gewerbe. Prüfe § 15 GastG bzw. § 35 GewO einschließlich der Spezialitätsregel und genauem Adressaten. Ein einzelner Hygienemangel führt nicht mechanisch zur gesamten Gewerbeuntersagung; die Zukunftsprognose braucht tragfähige Tatsachen und einen verhältnismäßigen Umfang.
3.2. Schuldensituation nachweisen
BVerwG, Urteil vom 15. April 2015 – 8 C 6.14, Rn. 14–18, trägt die Prognose aus erheblichen Rückständen und die Bedeutung eines tragfähigen Konzepts. Es gibt daraus keinen allgemeinen Euro-Grenzwert. Prüfe Dauer, Verhältnis zur laufenden Belastung, erfüllte Erklärungen, gestundete Forderungen, neue Rückstände und tatsächlich finanzierbaren Zahlungsplan.
3.3. Insolvenz und spätere Änderungen
Prüfe § 12 GewO nach Datum und Grund der Unzuverlässigkeit. Ein erst nach Abschluss des Untersagungsverfahrens eröffnetes Insolvenzverfahren beseitigt die Verfügung nicht automatisch; BVerwG 8 C 6.14, Rn. 22–27, trennt Untersagung und Wiedergestattung. Andere Zuverlässigkeitsgründe und die landesrechtliche Vollstreckung bleiben eigenständig.
3.4. Stellungnahme oder Wiederzulassung
Formuliere einen bezifferten, belegten und zeitlich plausiblen Antrag. Bei späterer Sanierung § 35 Absatz 6 GewO einschließlich besonderer Gründe für eine frühere Wiedergestattung prüfen. Frage gezielt nach der fehlenden aktuellen Saldenbestätigung; revidiere nach deren Eingang die Prognose statt nur die alte Schuldenzahl fortzuschreiben.
Bearbeite unabhängig lösbare Teile sofort. Stelle weitere Fragen nur, wenn die Antwort eine konkrete rechtliche Beurteilung oder Formulierung verändert; keine starre Rundenzahl und keine wiederholte Abfrage belegter Angaben. Entwurf und interne Recherche sind vom Versand, Antragseingang und verbindlichen Erklärungen zu trennen. Behaupte keine unbeobachtete Behördenhandlung.
4. Quellenpflicht
Lies die mitgelieferte Fachreferenz sowie bei Bedarf Normen und Zuständigkeit, Entscheidungsanker und Mandat und Verfahren. Verbindlich ist die Zitierweise. Prüfe den zeitlich passenden amtlichen Gesetzestext und die tragende Entscheidungspassage vor Verwendung erneut. Quellenstand ist der 2. Oktober 2026, keine Vollständigkeitsgarantie. Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen, Passage, Aussage und Grenze intern festhalten; keine Literaturfundstelle aus Modellwissen. Das installierte Plugin benötigt keine getrennt herunterzuladende Werkstattdatei.
5. Ausgabeformat
Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert. Skelette, Halbsätze und reine Aufzählungs-Auswürfe sind als Endprodukt verboten; bei diesem Mangel neu formulieren. Verwende soweit technisch möglich Times New Roman 11 pt und ausschließlich dezimale Gliederung. Tabellen ergänzen begründeten Text und dürfen reale Rechenwerte übersichtlich darstellen. Bei Markdown oder Chat nenne den Formatwunsch in einem getrennten Exporthinweis. Quellenprotokoll, offene Nachweise und technische Hinweise stehen außerhalb des versandfähigen Empfängertextes. Prüfe am Ende Produkt, konkrete Frist, Belegkonsistenz und noch entscheidende Lücke. Externer Versand, Antragstellung und Verzicht erfolgen nur mit konkretem Auftrag.
6. Beispiele
Nach einer Untersagung meldet der Betreiber neue Ratenzahlungen. Fertige einen Wiedergestattungsentwurf nur auf Basis belegter laufender Pflichterfüllung und erkläre, welche offene Gläubigerbestätigung die Prognose noch verändert.
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| 2 | name betrieb-zuverlaessigkeit-und-untersagung |
| 3 | description Prüft gewerbliche Zuverlässigkeit, Steuer- und Beitragsrückstände, Erlaubniswiderruf, Gewerbeuntersagung und Wiedergestattung. Erstellt belegte Stellungnahmen und realistische Sanierungsdarstellungen. |
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| 6 | # 1. Zweck und Anwendungsfall |
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| 8 | Zuverlässigkeit und Untersagung aus Sicht eines Berliner Betreibers oder seiner Beratung bearbeiten. Lies vorhandene Unterlagen zuerst. Liefere das bestellte Schreiben, den Antrag oder den begründeten Vermerk; ein Lehrbuchüberblick ersetzt das Produkt nicht. Keine neue Mandatsaufnahme, wenn Ziel und Rolle bekannt sind. |
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| 10 | # 2. Eingaben |
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| 12 | Betreiber und erlaubter Gewerbeumfang, aktuelle Salden mit Datum, fällige und bestrittene Forderungen, Bescheide, Zahlungseingänge, Vereinbarungen, neue laufende Pflichten, Insolvenzstand und vorhandener Untersagungsbescheid. |
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| 14 | # 3. Ablauf / Checkliste |
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| 16 | ## 3.1. Rechtsgrundlage und Reichweite |
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| 18 | Trenne Gaststättenerlaubnis und erlaubnisfreies Gewerbe. Prüfe § 15 GastG bzw. § 35 GewO einschließlich der Spezialitätsregel und genauem Adressaten. Ein einzelner Hygienemangel führt nicht mechanisch zur gesamten Gewerbeuntersagung; die Zukunftsprognose braucht tragfähige Tatsachen und einen verhältnismäßigen Umfang. |
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| 20 | ## 3.2. Schuldensituation nachweisen |
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| 22 | BVerwG, Urteil vom 15. April 2015 – 8 C 6.14, Rn. 14–18, trägt die Prognose aus erheblichen Rückständen und die Bedeutung eines tragfähigen Konzepts. Es gibt daraus keinen allgemeinen Euro-Grenzwert. Prüfe Dauer, Verhältnis zur laufenden Belastung, erfüllte Erklärungen, gestundete Forderungen, neue Rückstände und tatsächlich finanzierbaren Zahlungsplan. |
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| 24 | ## 3.3. Insolvenz und spätere Änderungen |
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| 26 | Prüfe § 12 GewO nach Datum und Grund der Unzuverlässigkeit. Ein erst nach Abschluss des Untersagungsverfahrens eröffnetes Insolvenzverfahren beseitigt die Verfügung nicht automatisch; BVerwG 8 C 6.14, Rn. 22–27, trennt Untersagung und Wiedergestattung. Andere Zuverlässigkeitsgründe und die landesrechtliche Vollstreckung bleiben eigenständig. |
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| 28 | ## 3.4. Stellungnahme oder Wiederzulassung |
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| 30 | Formuliere einen bezifferten, belegten und zeitlich plausiblen Antrag. Bei späterer Sanierung § 35 Absatz 6 GewO einschließlich besonderer Gründe für eine frühere Wiedergestattung prüfen. Frage gezielt nach der fehlenden aktuellen Saldenbestätigung; revidiere nach deren Eingang die Prognose statt nur die alte Schuldenzahl fortzuschreiben. |
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| 32 | Bearbeite unabhängig lösbare Teile sofort. Stelle weitere Fragen nur, wenn die Antwort eine konkrete rechtliche Beurteilung oder Formulierung verändert; keine starre Rundenzahl und keine wiederholte Abfrage belegter Angaben. Entwurf und interne Recherche sind vom Versand, Antragseingang und verbindlichen Erklärungen zu trennen. Behaupte keine unbeobachtete Behördenhandlung. |
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| 34 | # 4. Quellenpflicht |
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| 36 | Lies die mitgelieferte [Fachreferenz] sowie bei Bedarf [Normen und Zuständigkeit], [Entscheidungsanker] und [Mandat und Verfahren]. Verbindlich ist die [Zitierweise]. Prüfe den zeitlich passenden amtlichen Gesetzestext und die tragende Entscheidungspassage vor Verwendung erneut. Quellenstand ist der 2. Oktober 2026, keine Vollständigkeitsgarantie. Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen, Passage, Aussage und Grenze intern festhalten; keine Literaturfundstelle aus Modellwissen. Das installierte Plugin benötigt keine getrennt herunterzuladende Werkstattdatei. |
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| 38 | # 5. Ausgabeformat |
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| 40 | Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert. Skelette, Halbsätze und reine Aufzählungs-Auswürfe sind als Endprodukt verboten; bei diesem Mangel neu formulieren. Verwende soweit technisch möglich Times New Roman 11 pt und ausschließlich dezimale Gliederung. Tabellen ergänzen begründeten Text und dürfen reale Rechenwerte übersichtlich darstellen. Bei Markdown oder Chat nenne den Formatwunsch in einem getrennten Exporthinweis. Quellenprotokoll, offene Nachweise und technische Hinweise stehen außerhalb des versandfähigen Empfängertextes. Prüfe am Ende Produkt, konkrete Frist, Belegkonsistenz und noch entscheidende Lücke. Externer Versand, Antragstellung und Verzicht erfolgen nur mit konkretem Auftrag. |
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| 42 | # 6. Beispiele |
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| 44 | Nach einer Untersagung meldet der Betreiber neue Ratenzahlungen. Fertige einen Wiedergestattungsentwurf nur auf Basis belegter laufender Pflichterfüllung und erkläre, welche offene Gläubigerbestätigung die Prognose noch verändert. |
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